Julian Prégardien

Julian Prégardien

Tenor

Julian Prégardien wurde in Frankfurt geboren und erhielt seine erste musikalische Bildung in den Chören der Limburger Dommusik. Nach Studien in Freiburg und im Rahmen der Akademie des Opernfestivals von Aix en Provence war er von 2009 bis 2013 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt. Parallel entwickelte sich seine internationale Konzerttätigkeit. Inzwischen ist der Tenor ein international herausragender Vertreter der jungen Sänger-Generation.

Als Opernsänger gastierte er beim Festival d’Aix en Provence, an der Hamburgischen und an der Bayerischen Staatsoper sowie an der Opéra Comique in Paris. 2018 debütierte er bei den Salzburger Festspielen als Narraboth in Richard Strauss‘ Salome (Regie: Romeo Castellucci) mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Franz Welser-Möst. 2019 folgte sein Debut als Tamino in einer Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte an der Staatsoper Berlin unter der Leitung von Alondra de la Parra. Bei der Mozartwoche 2023 ist er erstmals als Don Ottavio in zwei halbszenischen Aufführungen von Mozarts Don Giovanni unter der Leitung von András Schiff zu hören und am Teatro San Carlo in Napoli wird er in der szenischen Umsetzung von Romeo Castelluccis Mozart Requiem unter der Leitung von Raphaël Pichon zu erleben sein.

Julian Prégardien war 2019 „Artiste Ètoile“ des Mozartfestes Würzburg, wo er u.a. mit dem Freiburger Barockorchester und den Bamberger Symphonikern auftrat. Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren eine Tournée mit dem Concentus Musicus unter Stefan Gottfried, sein Debüt beim Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, sowie sein Debüt in der Carnegie Hall mit dem Orchestra St. Luke’s unter Bernard Labadie. In der Saison 2021/2022 war Julian Prégardien mit dem Oslo Philharmonic Orchestera unter Klaus Mäkelä, mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Sir John Eliot Gardiner, mit dem Tonhalle Orchester und Alondra de la Parra, sowie mit dem Ensemble Pygmalion unter Raphaël Pichon zu hören.

Höhepunkte der Saison 2022/2023 sind Schuberts Es-Dur Messe unter der Leitung von Franz Welser-Möst bei den Salzburger Festspielen, Beethovens IX. Symphonie mit dem SWR Symphonieorchester unter Jean-Christophe Spinosi, Schuberts Es-Dur Messe mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter András Schiff, sowie mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, Mozarts Requiem mit dem Concertgebouw Orkest unter Klaus Mäkelä, Bachs Matthäus-Passion mit den Wiener Philharmonikern unter Franz Welser-Möst, Bachs Johannes-Passion mit dem Gewandhausorchester unter dem Thomaskantor Andreas Reize, sowie eine Tournee mit Händel-Arien gemeinsam mit La Cetra unter Andrea Marcon.

Einen besonderen Schwerpunkt der künstlerischen Tätigkeit Julian Prégardiens bilden Liederabende und Kammermusikprojekte. So kuratiert er im Rahmen des Schleswig-Holstein Festivals einen Brahms-Abend und gibt Liederabende im Konzerthaus Dortmund, der Kölner Philharmonie, in der Alten Oper Frankfurt, im Amsterdamer Concertgebouw, in Ittingen, Gent, Lille, Bari und La Chaux-de-Fonds.

Julian Prégardien ist Exklusivkünstler des Labels Alpha Classics. Er ist Professor für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München, Mitglied des Schumann-Netzwerkes und künstlerischer Leiter der Brentano-Akademie Aschaffenburg.

Nächste Konzerte

Event Name Start Date
VOXSCHUBERT 6. Dezember 2022