Lawrence Power

Lawrence Power

Viola

Lawrence Power ist einer der führenden Bratschisten weltweit. Seine tiefe Musikalität, gepaart mit unerhörten technischen Fähigkeiten, macht ihn zu einem gefragten Solisten und Kammermusikpartner. Berühmte Orchester wie Chicago Symphony, Boston Symphony, Royal Concertgebouw, Bayerischer Rundfunk, Stockholm, Bergen und Warsaw Philharmonic Orchestras, London Philharmonia, BBC Scottish Symphony und Royal Liverpool Philharmonic laden ihn seit vielen Jahren regelmässig als Solisten ein. 2017 debütierte er mit dem schwedischen Radio-Symphonie-Orchester und in der Staatsoper Kassel; er war im Saison-Eröffnungskonzert des Kammerorchesters Zürich in Mozarts Sinfonia Concertante mit dem Geiger Daniel Hope zu hören sowie beim Dresden Music Festival, beim USA Savannah Festival und in einer Konzertreihe im Kings Place in London.

Lawrence engagiert sich stark für die Aufführung zeitgenössischer Musik und sein Repertoire umfasst ein weites Spektrum neuer Werke. So hat er etwa Olga Neuwirths Bratschenkonzert Remnants of Song bei den BBC Proms 2012 uraufgeführt sowie zahlreiche für ihn komponierte Stücke, darunter Pentatonic Étude von Salonen, Power Play von Turnage, Prayer von Anderson, Hymn to Night von Goehr, das Bratschenkonzert von MacMillan und Watkins Fantasy.

Lawrence gibt Rezitale in der Wigmore Hall, im LSO St Luke’s, im Lincoln Centre in New York und anderen grossen Konzertsälen. Er tritt regelmässig und mit grossem Erfolg mit dem Pianisten Simon Crawford-Phillips auf sowie mit den Geigern Maxim Vengerov oder Joshua Bell. Als Artist in Residence des Bergen Philharmonic Orchestra hat er mit diesem eine enge Verbindung aufgebaut, ebenso wie mit dem London Philharmonic Orchestra.

Power hat zahlreiche CDs eingespielt, darunter die Bratschenkonzerte von Bartók, Rósza, Walton und Rubbra, die Bratschensonaten von Schostakovitsch und Brahms und York Bowens Gesamtwerk für Bratsche und Klavier (mit Crawford-Phillips). Seine drei CDs umfasssende Aufnahme von Hindemith Gesamtswerk für Solobratsche gilt als bahnbrechend. Seine CD Fin de Siècle umfasst Uraufführungen von Stücken von Büsser, Hüe und Honnoré zusammen mit Kompositionen von Chausson, Debussy, Enescu und Ravel. 2017 hat er Berlioz’ Harold en Italie mit dem Bergen Philharmonic (Hyperion) und Erkki-Sven Tüürs Illumination with mit der Tapiola Sinfonietta (Ondine) aufgenommen.

Laurence Power hat das West Wycombe Chamber Music Festival gegründet, dessen künstlerischer Leiter er seitdem ist. Er unterrichtet Bratsche im Hauptfach an der Hochschule der Künste Zürich und gibt zahlreiche Meisterklassen, u.a. im Juli 2919 beim Verbier Festival.

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