Heinz Holliger

Heinz Holliger

Oboe

Heinz Holliger wurde 1939 in Langenthal im Kanton Bern geboren. Er studierte in Bern, Paris und Basel die Fächer Oboe (bei Émile Cassagnaud und Pierre Pierlot), Klavier (bei Sava Savoff und Yvonne Lefébure) sowie Komposition (bei Sándor Veress und Pierre Boulez). Seine internationale Karriere als Oboist, die ihn in die grossen Musikzentren aller fünf Kontinente geführt hat, begann 1959, als er den Ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf gewann; 1961 siegte er beim ARD-Musikwettbewerb in München und feierte seinen Einstand bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, dem heutigen LUCERNE FESTIVAL.
Heinz Holliger hat die spieltechnischen Möglichkeiten seines Instruments erweitert und setzt sich bis heute mit Nachdruck für die zeitgenössische Musik wie auch für weniger bekannte Werke ein. Zahlreiche Komponisten, unter ihnen Henze, Ligeti und Lutosławski, widmeten ihm neue Partituren.
1977 nahm Heinz Holliger seine Dirigentenlaufbahn auf, die ihn bald zu den renommiertesten Orchestern führte, zu den Berliner und den Wiener Philharmonikern etwa, zum Cleveland Orchestra, zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam oder zum Philharmonia Orchestra. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn auch mit dem Chamber Orchestra of Europe.
Holliger wurde mit zahlreichen Preisen gewürdigt, darunter dem Sonning-Musikpreis (1987), dem Frankfurter Musikpreis (1988), dem Siemens-Musikpreis (1991), dem Premio Abbiati der Biennale di Venezia (1995), dem Zürcher Festspielpreis (2007), dem Schweizer Grand Prix Musik (2015), dem Robert-Schumann-Preis (2017) und zuletzt dem Grossen Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

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