Rafael Rosenfeld, geboren in Luzern, gehört zu den vielseitigsten Cellisten seiner Generation. Seine Ausbildung erhielt er bei Walter Grimmer in Zürich und David Geringas in Lübeck; ebenso prägend waren Begegnungen mit Sándor Végh, György Kurtág, András Schiff, Radu Lupu, Steven Isserlis und Bernard Greenhouse.
Den internationalen Durchbruch schaffte er 1994 als Finalist des Tschaikowsky-Wettbewerbs Moskau, gefolgt vom Preisträgertitel beim ARD-Wettbewerb München 1996 und schliesslich dem ersten Preis beim Musikwettbewerb Genf 2000 – der Auftakt zu Auftritten in Mailand, Stuttgart, Rotterdam und im Amsterdamer Concertgebouw.
Mit erst 22 Jahren übernahm er die Stelle des Solocellisten beim Tonhalle-Orchester Zürich, die er bis heute teilzeitig innehat – im Wechsel zwischen solistischem Spiel, Kammermusik und Orchesterarbeit. Als gefragter Kammermusikpartner musiziert er u.a. mit András Schiff, Heinz Holliger und Tabea Zimmermann.
Mit dem Merel Quartett gastiert er in Sälen wie der Wigmore Hall London sowie bei Festivals wie dem Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen. Seit 2005 ist er zudem Professor für Cello an der Hochschule für Musik Basel, seit 2015 Co-Künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals Zwischentöne Engelberg.
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| FOCUSRESPIGHI | 3. April 2027 |