Als Erste Geigerin des Merel Quartetts ist M.E. Woodside eine leidenschaftliche Kammermusikerin, die in der Wigmore Hall in London, der Tonhalle in Zürich sowie bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Lucerne Festival, den Pfingstkonzerten in Ittingen und dem „Omaggio a Palladio“ in Vicenza auftritt. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Sir András Schiff, Julian Pregardien, Ian Bostridge, Yura Lee, Patrick Demenga, Julian Bliss und Dénes Várjon; ausserdem trat sie als Gast-Primaria mit dem Signum-, dem Gemaux- und dem Amati-Quartett auf. M. E. Woodside trat als Solistin auf, unter anderem in Doppelkonzerten mit Tabea Zimmermann, Hariolf Schlichtig und Adelina Oprean, und brachte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich die Uraufführungen von Violinkonzerten von Aaron Jay Kernis und Martin Derungs zur Aufführung. Mit dem Merel Quartett nahm sie für die Labels Genuin, Solo Musica und Prospero Werke von Schumann, Janáček, Mendelssohn, Schubert, Schönberg und Dvořák auf. Sie verfügt über zahlreiche Radioaufnahmen für das Schweizer Radio DRS2 und den deutschen Sender SWR2.
M. E. Woodside trat als Gastkonzertmeisterin und Leiterin der zweiten Violinen bei der Camerata Zürich, dem Basler Kammerorchester und dem English Chamber Orchestra auf. Viele Jahre lang hatte sie die Position der ersten zweiten Violine beim Tonhalle-Orchester Zürich inne und war zuvor als stellvertretende Konzertmeisterin des Württembergischen Kammerorchesters tätig. Frau Woodside studierte an der Eastman School of Music bei Charles Castleman, schloss ihr Studium mit höchster Auszeichnung ab und erhielt das begehrte „Performer’s Certificate“. Sie gewann zahlreiche Preise, bevor sie nach Europa kam, um ihr Studium an der Guildhall School in London bei Yfrah Neaman fortzusetzen. Sie gewann den zweiten Preis beim Bryan Young Artists Competition und war Finalistin beim Washington International sowie beim Kulenkampff-Wettbewerb in Köln. Im Mittelpunkt ihrer weiteren Ausbildung standen Kammermusik-Coachings bei Mentoren wie Sándor Végh, András Schiff, György Kurtág, Robert Levin, Alfred Brendel und Ferenc Rados. Im Jahr 2015 gründete Frau Woodside das Kammermusikfestival „Zwischentöne“ in Engelberg, dessen künstlerische Leiterin sie ist und bei dem das Merel Quartett als Ensemble in Residence fungiert.
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| FOCUSRESPIGHI | 3. April 2027 |